ergo arte-Kulturverein

Der Kultur­verein ergo arte wurde 2015 von David Czifer und Max Mayer­hofer ins Leben gerufen, um un­gewöhn­liche Kultur­projekte aus allen künstler­ischen Bereichen zu ent­wickeln. Dabei ist uns die Aus­einander­setzung mit aktuellen, zeit­ge­nössischen Themen be­sonders wichtig.

Das Ziel des Vereins ist es vor allem Theater- und Film­produktionen zu ent­wickeln, die den zeit­genössischen gesell­schaft­lichen Diskurs fördern sowie dem Zuseher durch die künstler­ische Arbeit Denk­anstöße zur Bewälti­gung dieses Diskurses anbieten. Wir sehen unsere Auf­gabe in der Kultur­vermittlung von Stoffen für ein kritisches Publikum, jenseits des main streams.

ergo arte veran­staltet und produziert inter­diszipli­näre Events mehr­heit­lich in Öster­reich, sowie im gesamten deutsch­sprachigen Raum: Theater­produktionen, Film­vor­führungen, Lesungen, Aus­stel­lungen, Buch­präsentationen und diskursive Platt­formen.

Unsere Produktionen sollen Brenn­punkt für gesell­schaft­liche Reibungs­flächen, Konflikte, Denk­felder, Bewegungen und Strömungen sein. Was uns dabei interes­siert sind unter­schied­liche Benennungen und Erzähl­weisen, unter­schied­liche Quellen und Arbeits­methoden, eigene Energien und Neu­gierde.

Weiteres möchte der Verein Künstler­Innen in ihrer beruf­lichen Tätig­keit miteinander ver­netzen und dadurch ihren Aus­tausch fördern.


Vorwort

Sehr verehrtes Publikum, liebe Freunde des Theaters!

Unser Verein ergo arte feiert in diesem Jahr sein vierjähriges Bestehen und wir dürfen Ihnen eine Neuinszenierung des bekannten Volksstücks präsentieren: DER WEIBSTEUFEL von KARL SCHÖNHERR. Mit dieser packenden, sprachgewaltigen und humorvollen Version von PETER PAUSZ freuen wir uns sehr, Sie verehrtes Publikum zu diesem Theaterabend begrüßen zu dürfen!

DER WEIBSTEUFEL ist nicht nur Drama, er ist auch berührende Liebesgeschichte sowie ein spannender Krimi welcher auch heute von besonderer Aktualität ist. Die Personen des Stücks verwickeln sich in einen tödlichen Kampf um Liebe, Besitz und Macht, wobei die Schuldfrage nie eindeutig geklärt wird. Wir haben uns damit für eines der vielfältigsten Stücke der österreichischen Theaterliteratur entschieden, das bei der Uraufführung einen Theaterskandal entfesselte und auch heute noch zu Diskussionen anregt.

Heuer dürfen wir Ihnen nach längerer Pause ein altbekanntes Gesicht präsentieren: Wir sind stolz darauf, nach IZANAGI UND IZANAMI Elsa Schwaiger in der Rolle des Weibes zurück holen zu können und freuen uns ebenso auf die erneute Zusammenarbeit mit dem wunderbaren Peter Pausz, der Ihnen Schönherrs Stück in einer modernen, einzigartigen Fassung auf die Bühne bringen wird.

Lassen Sie uns ein besonders großes Dankeschön an Frau Landeshauptfrau Mag a Johanna Mikl-Leitner richten, vor allem aber an die Abteilung Kunst und Wissenschaft des Landes NÖ mit der Mitarbeiterin Frau Mag. Maria-Diana Engelhardt und dem Abteilungsleiter Hrn. Mag. Hermann Dikowitsch.

Besonders möchten wir der Schlossherrin von Artstetten, Frau Dipl.-Ing. Alix Fraye danken, die uns wiederum mit diesem Projekt großes Vertrauen entgegen gebracht hat und uns nun schon das dritte Jahr in allen Belangen in einzigartiger Weise zur Seite steht!

Außerdem richten wir ein großes Dankeschön an die Arbeiterkammer Niederösterreich mit Hrn. Abteilungsleiter Thomas R. Fronaschitz, die uns ebenfalls großzügig in unserer Arbeit unterstützt.

Einen spannungsgeladenen Theaterabend in einem wunderbaren Ambiente, voll einzigartiger Sprachkunst wünschen Ihnen Ihr


David Czifer und Max Mayerhofer


Programm

DER WEIBSTEUFEL

Download: Pressemappe

Nach dem 2018 erfolgten Ausflug in die Literatur Großbritanniens wird heuer ein Volks- stück eines der bekanntesten österreichischen Dichter auf die ungewöhnlichen Bühne Schloss Artstettens und auf Tournee gebracht: KARL SCHÖNHERRs „Der Weibsteufel“, ein Psychothriller um Liebe, Sehnsucht und Verrat.

Ein junges Ehepaar arbeitet auf unkonventionelle Art an der Verwirklichung seiner Träume. Durch das Eindringen eines diensteifrigen Grenzjägers droht nicht nur diese zu platzen: im Kästchen versperrte Sehnsüchte befreien sich, ein Eifern um Liebe, Besitz und Macht entspinnt sich. Im Kampf um die eigene Existenz und Freiheit bleiben wir letztendlich alle Individuen.

Der Weibsteufel ist nicht nur Drama, er ist auch Liebesgeschichte und Krimi, wobei die Schuldfrage nie eindeutig geklärt wird.

„Der Mann. Sein Weib. Ein junger Grenzjäger. Schauplatz: eine Stube.“ Lapidar wie diese einleitenden Angaben klingen die Sätze von KARL SCHÖNHERR. Der tödliche Konflikt braut sich langsam zusammen. Der Mann ist Schmuggler. Er erfährt, dass der junge Grenzjäger auf sein Weib angesetzt wird, um die Grenzgänger auszuspionieren.

Der Mann verlangt von seiner Frau, aktiv zu werden und den Grenzjäger zu umgarnen, währenddessen er das Schmuggelgut wegschaffen kann. Die Frau lässt sich zunächst manipulieren, dann bäumt sie sich gegen die männliche Macht auf und emanzipiert sich. Es ist eine einfache Geschichte. Und ein Ereignis! Gespielt im einzigartigen Ambiente des wunderbaren SCHLOSS ARTSTETTEN im Bezirk Melk in Niederösterreich. Der großartige Text von KARL SCHÖNHERR und die atemberaubende Atmosphäre des Schlosses, das sich in den malerischen Schlosspark einfügt, verschmelzen zu einem großen Gesamtkunstwerk.

Im Gewölbe des Schlosses balancieren die drei Charaktere ihr aus dem Gleichgewicht geratenes Leben. Jeder Schritt ist genauso absturzgefährdet wie die kleine Dreiecksbeziehung lebensgefährlich ist.

Im Körper des Grenzjägers ist ein schlichtes Gemüt gebettet. Ein sanfter Mann in rauer Uniform, der sich in die Frau verliebt und ihr schließlich verfällt. Die Charaktere kreieren einen Sog, der sie letztendlich in das Ende der Beziehung und in den Abgrund treibt und der die Zuschauer sofort in die Geschichte hineinzieht!

Der Ehemann, vom Grenzjäger „das Mandl“ genannt, vertraut vollkommen auf seine Schlauheit, die ihm bereits viel Geld durch Schmuggel eingebracht hat. Der Kauf eines Hauses soll seine begehrenswerte Frau an ihn binden.

Der Weibsteufel steht zwischen den beiden paralysierten Männern: Sie hat sich die Hände nicht blutig gemacht, zwar beide Männer verloren, aber das neue Haus gehört ihr.

Dieser Theaterabend ist gekennzeichnet durch die einzigartige Sprache Schönherrs, die in dem visionären Regisseur PETER PAUSZ einen Anstifter gefunden hat. Durch sein Gespür für Timing und Personenführung dürfen wir auf dieses Erlebnis gespannt sein.

Erleben Sie einen humorvollen und sprachgewaltigen Abend, der Sie sofort in seinen Bann zieht, Sie fesselt und nicht mehr loslässt!


ergo arte Team

Max Mayerhofer

Schauspiel

Schauspielausbildung in Wien, sowie Studium der Philosophie an der Universität Wien.
Theater und Lesungen: Theater in der Josefstadt, Odeon, Volkstheater, Scala Wien, Me­tro­pol, Ensembletheater, Wiener Festwochen, Festival d‘ Aix-en-Provence, Stadttheater Mödling, Shakespeare-Festspiele Mödling, Uhrturmkasematte Graz.
Zuletzt zu sehen in: Damals in Reichenau (Regie: Diverse 2018, Davor/Danach (Regie: Nicole Fendesack 2018), Bella Quijote (Regie: Peter Pausz 2018), Der Bär / Der Heiratsantrag (Regie: Nicole Fendesack 2017), Der gute Ton (Regie: Peter Pausz 2017), SMS Hamlet (Regie: Nicole Fendesack 2016), Izanagi und Izanami (Regie: Peter Pausz 2016), Inferno (Regie: Bruno Max, 2014), Der Streit (Regie: Peter Pausz, 2014), Brot und Oliven (Regie: Marius Schiener, 2013), Peer, du lügst (Regie: Bruno Max, 2013), Ende gut, alles gut (Regie: Nicole Fendesack, 2013), Josef Roth wirklich: Böse, besoffen und sehr gescheit (Regie: Georg Biron, 2013), Ich und Ich (Regie: Michael Gruner, 2012), Poe im Bunker (Regie: Bruno Max, 2012), The Madness of King George III (Regie: Bruno Max, 2011)
Film: Gün ve Gece (2013, Produktion) Diagonale u.a, Copstories Regie: Umut Dag 2015.
Max Mayerhofer ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern.
Nach IZANAGI UND IZANAMI, DER GUTE TON und BELLA QUIJOTE die vierte Zusammenarbeit mit ergo arte.

David Czifer

Schauspiel

Schauspielausbildung in Wien. Studium der Komparatistik an der Universität Wien. Theater: Theater in der Drachengasse, Stadttheater Walfischgasse, Stadttheater Wels, Schaubühne Wien, Linzer Kellertheater, TheaterHerbst Grenzenlos, Theater zum Fürchten, Theater Spielraum, Sommertheater Meggenhofen, Festwochen Gmunden, Sommertheater Pöstlingberg Linz, Komödienspiele Mödling, Shakespeare in Styria, Shakespearefestspiele Möd­ling, u.a.
2013 zusammen mit Max Mayerhofer Gründung des Vereins Lastkrafttheater, der seither Theaterproduktionen auf der LKW-Bühne in ganz Ostösterreich zeigt.
www.lastkrafttheater.com
2015 gemeinsam mit Max Mayerhofer Gründung des Kulturvereins ergo arte.
www.ergoarte.com
Tourneen durch Österreich, Kroatien (u.a. die Nationaltheater Varaždin und Rijeka ) und die Ukraine.
Film: Der Tunnel (2015, Produktion) 21-er Haus, viennacontemporary; Gün ve Gece (2013, Produktion) Diagonale u.a.; Gföhl (2012); u.a.
Nach IZANAGI UND IZANAMI, DER GUTE TON und BELLA QUIJOTE die vierte Zusammenarbeit mit ergo arte.

Elsa Schwaiger

Schauspiel

Schauspielausbildung Wien, Abschluss 2013.
Schauspiel bei Nicole Fendesack und Gabriele Gold, weiters Gesang bei Patricia Nessy.
Unterricht in Blockflöte, Violine und Klavier.
xc vbv Zahlreiche Produktionen bei Shakespeare in Mödling (Regie: Nicole Fendesack.)
Weitere Engagements u.a. im Bereich Musical: Stadttheater Wr. Neustadt, Off-Theater, Schu­bert Theater Wien. Ebenso Engagements bei Lastkrafttheater und ergo arte.
Stolze Mutter von Mia Gioia & Laura Amanda.
Zuletzt zu sehen als Phoebe in "Wie es euch Gefällt" bei Shakespeare in Mödling (Regie: Nicole Fendesack)
Nach IZANAGI UND IZANAMI, die zweite Zu­sam­men­arbeit mit ergo arte.

Peter Pausz

Regie

geb. 1977 in Wien. Ausbildung an der Schau­spielschule Prof. Krauss.
2000 - 2004 Ensemblemitglied am Landestheater Linz. Danach weitere Arbeiten dort, sowie bei den Sommertheatertagen Linz, theater­@work, Linz09, theaternyx, kunstplage, TheaterHerbst Grenzenlos, Komödienspiele Neulengbach.
Sprechertätigkeit für Life-Radio und den ORF.
Mitwirkung bei Film- und Fernsehproduktionen, zuletzt "Das kleine Vergnügen" von Julia Frick (2016)
Seit 2005 Arbeiten am Theater SPIELRAUM als Schauspieler und Regisseur u.a. als Raskolnikow in Schuld und Sühne - Verbrechen und Strafe und in WELTEN VON GESTERN und als Regisseur HOMO FABER, FRÜHERE VERHÄLTNISSE/prekär und DER STREIT).
Nach IZANAGI UND IZANAMI, DER GUTE TON und BELLA QUIJOTE die vierte Zusammenarbeit mit ergo arte.


Termine

alle Termine auf einen Blick

Die Termine für DER WEIBSTEUFEL werden Ende November bekannt gegeben.


Presse

Pressematerial, Links, Videos & mehr

DER WEIBSTEUFEL

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DER WEIBSTEUFEL Pressemappe

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Seitenblicke, ORF2 / 24.08.2018. 20:05 Uhr



Seitenblike Sommerbühne, ORF2 / 24.08.2018, 21:45 Uhr



Radio NÖ Radioclub: Theater in Schloss Artstetten



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Foto Credits © Fabian Steppan


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